Die Top-Seal PLUS CX wird direkt bei der Produktion der Schachtringe in die Muffe integriert und wird durch ihre mehrfache Verankerung sicher im Beton gehalten.
Der integrierte Sandschlauch dient zur Lastübertragung der Vertikal- und Verkehrsbelastungen.
Wasserumläufigkeit in der Schachtringmuffe ist durch die Anordnung der Verankerungsfüße an der Top-Seal PLUS CX -Dichtung auszuschließen.
Die Top-Seal PLUS CX wird im Koextrusionsverfahren als Hart-/Weich-Kombination hergestellt. Dieses bietet deutliche Vorteile:
- durch hartes Schalungsteil optimale Betonverdichtungen auch hinter der Dichtung.
- Verankerungen aus hartem Elastomer garantieren einen sicheren Sitz im Beton.
- Sandschlauch aus hartem Elastomer optimiert die Lastübertragungseigenschaften.
Die Montage
Nach Säuberung von Spitzende und Muffe von eventuellen Verschmutzungen wird das Cordes-Gleitmittel GM 95 satt am Spitzende des Schachtringes aufgetragen. Dann den folgenden Schachtring zentrisch aufsetzen und die Fügung herstellen.
Durch den Lastübertragungsschlauch mit der Sandfüllung wird eine Frischmörtelschicht in der Lagerfuge, die nach DIN V 4034 - 1 vorgeschrieben ist, ersetzt. Dieses erleichtert den witterungsunabhängigen Schachtbau.
Das MaterialTop-Seal PLUS CX -Dichtungen werden aus SBR- und EPDM-Kautschuk hergestellt. Diese Materialien haben sich auf Grund ihrer hervorragenden Eigenschaften im Regen- und Abwasserbereich bewährt.
Top-Seal PLUS CX -Dichtungen unterliegen der ständigen Fremdüberwachung unabhängiger Institutionenn. Sie entsprechen den Anforderungen der EN 681-1 / DIN 4060, der Qualitätsrichtlinie der FBS (QR 4060), der PAS Norm 1004 des Econorm-Schachtsystems, sowie allen weiteren gängigen Qualitätsanforderungen.
Technische Angaben
Die Abmessungen des Econorm-Schachtsystems. Eine einzige Profilgeometrie deckt alle Nennweiten ab.
Spalt
Spalt- toleranz
Bauhöhe hr Top-Seal-PLUS
Nennweiten DN
10
± 1,4
14
1000 - 2500
alle Maße in mm
Herstellung der SchachtbauteileAuf die speziell profilierte Untermuffe wird die Top-Seal PLUS CX -Dichtung aufgespannt und so positioniert, dass eine gleichmäßige Verteilung des Sandes im Schlauch erreicht wird.
Danach wird die Form bis über die Dichtung mit Beton gefüllt und erst dann mit der Rüttelung und Verdichtung begonnen.
Der Einsatz von Innen- und Außenstützringen am Spitzende ist für die Maßhaltigkeit des Schachtringes zwingend notwendig.